Dunkelfeld

Die Dunkelfeld-Vitalblutuntersuchung nach Prof. Dr. Günther Enderlein, ist eine hilfreiche Methode um Ursachen von gesundheitlichen Störungen im Menschen zu finden.

Was ist Dunkelfeld-Mikroskopie? Es wird mit einem Dunkelfeld-Mikroskop gearbeitet, welches über einen speziellen Kondensor verfügt. Zu sehen sind hell leuchtende Objekte vor einem dunklen Hintergrund. Der Bluttropfen wird nicht eingefärbt oder fixiert. Es ist wichtig bei der Untersuchung alles zu sehen und zu erfassen um einer guten Beurteilung möglichst nahe zu kommen. Wie können Sie sich das vorstellen? Schauen Sie an einem schönen Tag in den Himmel, so sehen Sie die Sonne evtl. noch den Mond, mehr aber nicht. Schauen Sie bei Nacht in den Himmel, haben Sie einen dunklen Hintergrund und der Makrokosmos All zeigt sich in all seinen Facetten. Und so ist das im Dunkelfeld, sie sehen den faszinierenden Mikrokosmos des menschlichen Lebens vor einem dunklen Hintergrund!

„Eine Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!”

Was ist Dunkelfeld-Vitalblutdiagnostik? Es ist eine Blutuntersuchung wobei ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere entnommen und auf einem Objektträger aufgetragen wird. Anschließend erfolgt eine sofortige Betrachtung des Blutes mit Hilfe eines Dunkelfeld-Mikroskops. Über eine angeschlossene Kamera kann nun der Patient sein lebendes Blut auf einem PC-Monitor mitverfolgen. Ähnlich einer Ultraschalluntersuchung. Der Therapeut wird jetzt die sich im Körper abspielenden sichtbaren Phänomene erklären. Bedenken wir dabei, dass innerhalb von einer Minute das menschliche Blut im ganzen Körper zirkuliert und somit uns genau über den Zustand der einzelnen Organe, Organsysteme und Körperregionen Auskunft gibt. So ist die Dunkelfeld-Vitalblutdiagnostik eine besondere mikroskopische Arbeitsweise, die in kürze exakte Aussagen über die Beschaffenheit des Blutes gibt. Mit anderen Worten Aussagen über den Ist-Zustand des Blutplasmas, der Anzahl, Beschaffenheit Form und Aktivität der roten und weißen Blutkörperchen, über den Säure-Basen-Haushalt, den Blutfett und Eiweißgehalt, über mögliche Schwermetallbelastungen, über die Fließeigenschaft und Zusammensetzung des Blutes, sowie über bakteriell-parasitäre Belastungen des Blutes und möglicher Organstörungen.

Die Dunkelfeld-Diagnostik, ist ein diagnostisches Verfahren, das als Vorsorgeuntersuchung genutzt werden kann. Es dient nicht nur der Früherkennung von Krankheitstendenzen ! , sondern es bietet die Möglichkeit zur Vorsorge, und das zu einer Zeit wo Blutwerte in Laboruntersuchungen noch nicht abweichen, oder wo Erkrankungen und Leiden sich an den Organen noch nicht manifestiert haben. Die Blutuntersuchung unter dem Dunkelfeldmikroskop kann aber auch Auskunft geben, über den jetzigen Krankheitszustand oder einer Erkrankung aus der Vergangenheit, chronische Erkrankungen können frühzeitig therapierbar gemacht werden.  Sie ist im Rahmen der Anamnese ein Hinweis zur Diagnosefindung, und eine ideale Verlaufsformkontrolle einer anschließenden Therapie, welche der Patient bewußt mitverfolgen kann.

Lehren des Prof. Dr. Enderlein Der Berliner Biologe Prof. Dr. Günther Enderlein fand heraus, das kleinste in Symbiose mit unseren Blutzellen lebende Mikroorganismen, sich bei Veränderung des inneren Milieus zu pathogenen Erregern entwickeln. Im gesunden Blut kommen normalerweise nur Primitivphasen vor. Sie sind apathogen (nicht krankmachend) und besitzen eine große Bedeutung als Regulatoren, insbesondere was unser Immunsysthem, den Stoffwechsel, die Viskosität und Fließgeschwindigkeit der Blutzellen und den Kalziumstoffwechsel betrifft. Eine Pathogenität erlangen die Mikroorganismen oder auch Parasiten, wenn sie die nötigen Voraussetzungen im Rahmen von inneren Milieuveränderungen bekommen. Sie entwickeln sich dann zu immer höhere Entwicklungsstufen. Mit anderen Worten, die Voraussetzungen für eine endobiontische Weiterentwicklung in höhere Entwicklungsformen ist infolge von physischem und psychischem Stress, Ernährungsfehlern, ungesunder Lebensweise, Schwermetall,- und Strahlenbelastungen oder durch Medikamente geschaffen. Damit kommt es zur Verschiebung des inneren Milieus, des Säure-Base-Gleichgewichtes, zu Sauerstoffnot in Blut und Gewebe, Mangel an Elektrolyten sowie zur Schwächung des Immunsystems. Diese kleinsten Veränderungen in unserem inneren Milieu können zu cerebralen oder peripheren Durchblutungsstörungen, Artheriosklerose, Hypertonie, koronare Krankheiten, Angina pectoris, venösen Stauungen, Hämorrhoiden, Thrombosen, Rheumatische Erkrankungen, Gicht, Arthrosen, Bronchitis, Asthma bronchiale, Neurodermitis, Psoriasis etc. führen.